Friedenstaube der Badener NaturFreunde an Mühlacker

Zu ihrem 125-jährigen Jubiläum setzten die NaturFreunde ein Zeichen als Dank an die Stadt.

 

Eigentlich wollten die NaturFreunde bundesweit eine Friedenswanderung von Schleswig bis an den Bodensee durchführen, verschiedene Friedensdenkmäler sollten auf diesem Weg besucht werden und an den Frieden gemahnt werden. Leider hat auch hier die Pandemie ein Strich durch die Rechnung gemacht und die Wanderung muss auf das kommende Jahr verschoben werden. 

Deshalb haben sich die NaturFreunde entschlossen, vor Ort in die Gemeinden zu gehen und ein Zeichen für den weltweiten Frieden zu setzen.

Michael Kober, Mitglied des Landesvorstands der NaturFreunde Baden erinnerte in einem Gespräch mit Herrn Oberbürgermeister Schneider und der Ortsgruppe Enzberg an die Notwendigkeit von Frieden und Völkerverständigung. Michael Kober stellte fest: „Bereits 1953 bei einem Austausch mit französischen Naturfreunden war uns die Freundschaft mit den benachbarten NaturFreunden besonders wichtig. Wir waren einer der ersten Verbände, der diese Austauschmaßnahmen durchgeführt hat.“ Weiterhin betonte er, dass die NaturFreunde die Vorreiter in der Ostermarschbewegung waren und dass ihre Internationalität ein wichtiges Element in der Friedensarbeit ist.

Oberbürgermeister Schneider bedankte sich für die Initiative der NaturFreunde und wies auch auf die Städtepartnerschaften der Stadt Mühlacker hin. Eine starke Freundschaft besteht zu Bassano del Grappa in Italien und seit Neuestem gibt es eine Städtepartnerschaft nach Schmölln in Thüringen. Auch Oberbürgermeister Schneider appellierte an die Vernunft der Menschen für einen friedvollen Umgang miteinander. Ob es die momentanen Auseinandersetzungen in Berlin, der Streit zwischen der Türkei und Griechenland oder die Kämpfe in Weißrussland sind, wir müssen zu einem besseren Zusammenleben kommen, betonte er.

Im Anschluss überreichte Regina Bauer, Vorsitzende der NaturFreunde Enzberg mit den Worten „Berg frei“, dem Gruß der NaturFreunde Oberbürgermeister Schneider symbolisch eine Friedenstaube aus Metall in Holz. Diese wurde von Peter Schöffler, Künstler aus Dobel entworfen.
Die Taube zeigt gleichzeitig zum Friedensgedanken die Ausrichtung der NaturFreunde als Verband der Nachhaltigkeit und Frieden mit starken solidarischen und sozialen Grundgedanken.